Entgegen
anders lautender Gerüchte und um keinen Spekulationen Vorschub
zu leisten, teilt der Vorstand der NRHA Germany mit, dass wir derzeit
mit Reining Deutschland an mehreren möglichen Konstruktionen
arbeiten, die in eine Zusammenarbeit oder eventuell auch Fusion
münden können, um als weiteren Schritt eventuell den Anschluss
an die NRHA USA zu vollziehen. Voraussetzung hierfür ist, dass
alle dafür nötigen Weichen gestellt sind.
In jedem Fall wird die NRHA Germany das NRHA Breeders Derby und
die Breeders Futurity als NRHA USA-anerkannte Shows durchführen,
sofern dies von der Mitgliederversammlung beim Osterturnier 2010
bestätigt wird.
Anders lautende
Gerüchte und Äußerungen entbehren jeglicher Wahrheit.
Der Vorstand der NRHA
Germany
Seit Sommer diesen
Jahres mehren sich die Anzeichen, daß die NRHA Germany ihre bisherige
Isolation zur NRHA USA aufgibt (w!.com
vom 25.07.09) und in Zukunft NRHA USA-Affiliate werden wird.
Wie jetzt aus NRHA-Vorstandskreisen verlautet, steht der Anschluß
an die NRHA USA kurz bevor und soll schon im nächsten Jahr vollzogen
werden.
Damit würde die NRHA Germany als letzte Reiningorganisation die
Anerkennung durch die NRHA USA suchen, die NRHA Germany-Turniere
wären dann ggfs. NRHA USA-anerkannt und würden erstmals voll mit
in die Berechnung der Weltranglisten und Gewinngeldsummen eingehen.
Auch das bestehende Richterproblem würde durch einen Anschluß
lösbar werden.
Details zu dem möglichen Anschluß sind noch nicht bekannt, auch die Gründe für die Änderung des bisherigen Standpunktes der NRHA Germany sind noch nicht bekannt. Bislang standen
die Aussagen von NRHA Germany-Präsident Kay Wienrich (""Die wollen doch nur Geld verdienen", "Wir brauchen die Amerikaner nicht", mehr dazu hier) im Einklang mit einem Mitgliederbeschluß, den Anschluß an die NRHA USA abzulehnen.
Erst im Sommer traten einige europäische Spitzenreiner daher in den Streik und boykottierten das NRHA Germany-Derby. Die NRHA Germany habe sich "ins Abseits manövriert", bemängelte Grischa Ludwig, das Derby sei "keine sportliche Herausforderung mehr", bemängelte Rudi Kronsteiner (mehr dazu hier).
Auch inwieweit die erstmals in diesem Jahr in Kreuth durchgeführte NRHA European Futurity mit rd. 300.000 USD Preisgeld zur Änderung der bisherigen Sichtweise beigetragen haben könnte, ist noch nicht klar.