Vom 25. September bis zum 10. Oktober 2010 werden im Kentucky
Horse Park in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky die Alltech
FEI World Equestrian Games 2010 stattfinden, zum ersten Mal in
der Geschichte der Weltreiterspiele ausserhalb Europas. 600.000
Besucher, über 900 Pferde und 800 Reiter aus 60 Nationen werden
dazu erwartet.
25. Sept. 2010 – Reining
Team Competition
26. Sept. 2010 – Reining Team Competition
28. Sept. 2010 – Qualifying Competition (Consolation Round)
30. Sept. 2010 – Individual Finals, Reining Freestyle
Anky Van Grunsven springt für Jurgen Pouls ein
Nach einer Verletzung des Pferdes von Jurgen Pouls, Tabasco Tari,
steht nun fest, daß Anky Van Grunsven, die dreifache Dressur-Olympiasiegerin
aus den Niederlanden, in Kentucky in den Reiningwettbewerben zu
sehen sein wird. Die wird Whizashiningwalla BB satteln udn sieht
die Aufgabe als "aufregendes Abenteuer": "Ich gehe als vierter
Reiter für die Niederlande an den Start und sehen zu, daß nicht
zuviel Glas zu Bruch geht."
Das niederländische Reining-Team besteht nun aus: Fenna Elzinga
(Lelystad), Anky van Grunsven (Erp), Hubertus Heule (Aubrey, Texas)
und Rieky Young (Vorstenbosch).
Süddeutsche Zeitung: Dressur-Olympiasiegerin reitet Westernpferd
Promotion
TV-Übertragung live auf Eurosport HD
Das Einzelfinale Reining sowie die Freestyle Reining werden in
Deutschland am 30. September live auf Eurosport
HD übertragen, von 20.00 Uhr bis 21.45 Uhr deutsher Zeit.
Eurosport HD ist bundesweit in deutscher Sprachversion nur auf
Sky zu empfangen (mehr
dazu hier).
Das sind
die Teams und Einzelreiter, soweit bislang bekannt (28.08.10)
Der Reiningsport präsentiert sich in guter Form: 29 Nationen haben
bislang gemeldet mit insgesamt 97 Reitern. 21 Nationen entsenden
ein komplettes Team, weitere 13 Reiner starten als Einzelreiter
für ihr Land.
Die Reiter kommen aus Argentinien, Australien, Österreich, Belgien,
Brasilien, Kanada, Chile, China, Kolumbien, Costa Rica, Tschechische
Republik, Dänemark, Dominikanische Republik, Spanien, Frankreich,
Großbritannien, Deutschland, Irland, Israel, Italien, Mexiko,
Niederlande, Norwegen, Paraguay, Polen, Südafrika, Schweden, Uruguay
und den Vereinigten Staaten.
Einzelreiter starten dabei für China, Kolumbien, Costa Rica, Tschechische
Republik, Spanien, Irland, Norwegen, Paraguay, Polen, Südafrika
und Uruguay.
Zweiter deutscher Experte in Kentucky: Jürgen Baron von
Bistram - FEI Steward Reining
Nach Ralf Hesselschwerdt wurde nun ein zweiter Deutscher als Experte
zu den Weltreiterspielen in Lexington im US-Staat Kentucky vom
FEI Honorary Chief Steward Eric Strauss eingeladen: Jürgen
Baron von Bistram wird als FEI Steward für Reining tätig
sein, bereits auf den Weltreiterspielen in Jerez 2002 betraute
die FEI den Deutschen mit dieser Aufgabe.
Der ehemalige Dressurreiter ist seit 1980 mit dem Westernreitsport
verbunden. Nach diversen Turniererfolgen als aktiver Reiter, er
stellte u.a. 1983 den DQHA Hall Of Fame-Hengst Doc Chex in Halter
vor, ist Jürgen Baron von Bistram seit 2003 AQHA- Richter
und seit 2005 NRHA (USA) Richter. Seitdem war er auf der NRHA
(USA) Futurity, den FEI Weltreiterspielen 2002 und mehrmals bei
den FEI World Reining Masters-Finalen tätig.
Heute stellen die Organisatoren die Trophies
vor. Die Herstellung benötigte 14 Monate, jede von ihnen
ist über 50.000 USD wert:
Noch 100 Tage bis zur Eröffnungsfeier der Alltech FEI World Equestrian Games
2010
Mit einer Festlichkeit im Zentrum von Lexington, Kentucky, USA
startet Alltech heute, den 17. Juni 2010 einen 100-Tage-Countdown bis zur Eröffnungszeremonie
der Alltech FEI World Equestrian Games 2010TM, das bedeutendste Pferdesportereignis
des Jahres 2010. Alltech, ein weltweit in der Tierernährung und Tiergesundheit
führende Unternehmen und Titelsponsor dieser Weltreiterspiele wird zwischen 18:00
Uhr und 20:00 Uhr unserer Zeit diese Feierlichkeiten auf www.alltech.com live
übertragen
Den Auftakt machen die Reining-Teamreiter am 25. September
vor der offiziellen Eröffnungszeremonie, das Einzelfinale ist am 30. September.
Dafür werden jetzt schon die Karten knapp. Wie die Organisatoren
mitteilen, sind nur noch 400 Karten fürs Einzelfinale erhältlich, diese
gibt es im Vorverkauf noch unter www.alltechfeigames.com/tickets und www.ticketmaster.com
Wettkampfmodus und Qualifikation/Sichtungsweg
Vier Paare
und zusätzlich ein Reservepaar dürfen in der Reining an den Weltreiterspielen
teilnehmen. Auch in der Reining wird zwischen der Mannschafts- und Einzelwertung
unterschieden, wobei drei Reiter in die Teamwertung eingehen. Der erste Go-Round
ist die Mannschaftswertung und zählt zugleich als Qualifikation für die Einzelwertung.
Der Teamwettbewerb wird über zwei Tage ausgetragen. Die 15 besten Einzelreiter
qualifizieren sich direkt für das Einzelfinale. Die nach dem ersten Go-Round auf
den Plätzen 16 bis 35 rangierenden Reiner müssen in einer weiteren Finalqualifikation
antreten. Die besten fünf Platzierten lösen das Ticket für das Finale, in dem
dann 20 Teilnehmer um die Medaillen kämpfen.
Qualifikation/Sichtungsweg
Der internationale Qualifikationszeitraum wurde zwischen dem 1. Januar 2009
und dem namentlichen Nennungsschluss am 16. August festgesetzt. Wer also die Mindestanforderungen
für eine WM-Teilnahme erfüllen möchte, muss in diesem Zeitraum an zwei unterschiedlichen
internationalen Reiningturnieren (CRI) zweimal einen Score von 68 erreicht haben.
Damit eine Nation bei den Weltmeisterschaften ein Team an den Start bringen darf,
muss sie innerhalb der Qualifikationsphase zwei internationale Reiningturniere
im eigenen Land veranstaltet haben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für
Nationen, in denen Reining noch nicht etabliert ist, über eine Wildcardregelung
an den WEG teilzunehmen. Für die deutschen Reiner hat der Sichtungsweg bereits
beim internationalen Reiningturnier in Bremen am 26. Februar begonnen und fand
seine Fortsetzung am 3. April beim CRI* in Kreuth. Die letzte Sichtung findet
im Rahmen eines CRI** am 26. Juni erneut in Kreuth statt. Für die Nominierung
verantwortlich ist der DOKR-Disziplinbeiat Reining, der spätestens bis zum definitiven
Nennungsschluss am 20. September die deutschen Reiner für die WM nominiert haben
muss.
Deutsche Experten in Kentucky: Ralf Hesselschwerdt - Richter
Reining
Kentucky/USA (fn-press). Die Weltreiterspiele in Lexington
im US-Staat Kentucky (25. September bis 10. Oktober) stellen alle Beteiligten
vor eine besondere Herausforderung. Erstmals werden in acht Disziplinen zeitgleich
die Weltmeister ermittelt. Um dieses Mammutevent ohne Probleme zu stemmen, bedient
sich der Veranstalter der Unterstützung vieler internationaler Experten, darunter
auch zahlreicher Deutscher. Einer von ihnen ist der Richter Ralf Hesselschwerdt
(Groß-Gerau). Er wird in Kentucky bei den Reining-Wettbewerben am Richtertisch
sitzen.
Der typische Deutsche
trägt Lederhosen, trinkt Bier aus Maßkrügen und ist gründlich, pünktlich und ewig
nörgelnd. Der typische Amerikaner hingegen trägt Stetson, liebt Hamburger und
ist entweder Banker, Computer-Spezialist oder Cowboy. Wirklich? Ebenso wenig wie
die meisten Deutschen dem Klischee im Ausland entsprechen, sind die USA eine Nation
voller Westernreiter. "Hochburg dieser Art des Reitens ist der Südwesten - Colorado,
Oklahoma, Ohio, Texas. An der Ostküste wird dagegen Dressur und Springen geritten",
klärt Ralf Hesselschwerdt auf. Auch die Pferdeleute in Kentucky haben wenig mit
Westernreiten zu tun. Kentucky ist ein Land des Rennsports, ein "Vollblüter"-Land.
Dennoch rechnet der deutsche Richter mit einem enormen Zulauf zur Reining-WM in
Lexington. Denn die Zahl der amerikanischen Fans ist riesig und anders als bei
allen vorangegangenen Weltreiterspielen bleibt ihnen in diesem Jahr zumindest
der Flug über den großen Teich erspart.
Für
Ralf Hesselschwerdt ist der Trip nach Kentucky also auch eine Premiere. Bei Weltreiterspielen
sitzt er allerdings schon zum dritten Mal am Richtertisch. Der heute 58-Jährige
ist dem Westernreitern seit über 25 Jahren verbunden. Mitte der 80er Jahre kam
der gebürtige Karlsruher durch seine Tochter Sita zum Pferd. Damals am Bodensee
beheimatet, begann er ganz klassisch mit Longenstunden und Abteilungsunterricht.
Bei einem ehemaligen GI entdeckte er dann das Westernreiten. "Die Reitkurse waren
aus heutiger Sicht eher abenteuerlich, aber auch sehr spannend", sagt er schmunzelnd.
Schnell freundete er sich mit der etwas anderen Art des Reitens an. Der erste
Turnierstart folgte fast automatisch. Auch wenn er "eigentlich nie Turniere reiten
wollte. Ich fand das unnötig", sagt Hesselschwerdt schmunzelnd. An die Anfänge
seiner sportlichen Karriere kann er sich noch gut erinnern. "Nachdem ich zwei
Mal gestartet war, war ich zwei Mal platziert und damit meinen Einsteiger-Status
los", sagt er.
Anfänglich
showte Ralf Hesselschwerdt auf EWU-Turnieren in den Disziplinen Trail, Horsemanship,
Pleasure und Reining. Mit Beginn der 90er Jahren konzentrierte er sich dann auf
die Disziplinen Reining und Western Riding und nahm auch an Turnieren der Verbände
NRHA (National Reining Horses Association) und AQHA (American Quarter Horse Association)
teil. Diese wurden bis dahin ausschließlich von amerikanischen Richtern bewertet.
Mit steigendem Interesse am Westernreitsport in Deutschland wuchs aber auch der
Bedarf an Richtern. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass auf der Flachsbergranch
in Schwanewede bei Bremen die erste Richterausbildung der NRHA in Deutschland
stattfand. Ralf Hesselschwerdt war einer von nur Dreien, die die Richterprüfung
bestanden. Damit folgte der Wechsel vom Teilnehmer zum Richter. Einer, der dabei
half, war sein Prüfer und langjähriger Mentor, der internationale NRHA-Richter
Jack Drechsler aus Kanada. Dennoch war sein erster Einsatz "ein Sprung ins kalte
Wasser", erinnert sich Hesselschwerdt und gibt zu: "Das war beim Mannheimer Maimarkt
und war ich noch ziemlich überfordert."
Aktuell
besitzt Hesselschwerdt die Richterkarten der FEI (Reining), NRHA und AQHA. Aus
dem ursprünglichen Hobby ist eine Lebensaufgabe geworden, aus dem ehemaligen Architekturstudenten
und Homöopathen ein Züchter, Reiter und Ausbilder. Heute verdient Ralf Hesselschwerdt
sein Geld vorwiegend als Lehrgangsleiter und Trainer. An zirka 20 Wochenenden
im Jahr sitzt er am Richtertisch. Noch gut erinnert er sich an das Jahr 2002 und
die Weltreiterspiele in Jerez de la Frontera in Spanien. "Es war das erste Mal,
dass Reining dabei war", sagt Hesselschwerdt, der in Jerez selbst auch seinen
Einstand als Mitglied einer internationalen Jury gab. Vier Jahre später war er
in Aachen wieder dabei - dieses Mal sogar als Vorsitzender der Jury. "Ein wirklich
tolles, super organisiertes Turnier", sagt Hesselschwerdt. An eine Sache erinnert
er sich aber nur ungern: an die Verfassungsprüfung. Zusammen mit dem Tierarzt
musste er ausgerechnet zwei deutsche Pferden wieder heimschicken, was ihm sehr
unangenehm war. "In diesem Moment war ich einfach Richter - und nicht Deutscher",
sagt er. Die Unabhängigkeit im Richteramt ist ihm sehr wichtig: "Das ist etwas,
worauf bei uns großer Wert gelegt wird und auch bei Schulungen immer wieder darauf
hingewiesen wird." In Richtung Kentucky, wäre es ihm persönlich am liebsten, "wenn
ich die WM-Teilnehmer bei der WM wirklich zum ersten Mal sehen würde."
Inzwischen
ist Hesselschwerdt international ein gefragter Mann. Er hat Termine in Frankreich,
Italien, Österreich, Polen, der Schweiz und den USA. Nach Jerez und Aachen richtete
er nicht nur die EM 2007 in Mooslargue, sondern auch die NRHA Reining Futurity
in Oklahoma City. Und darauf ist er besonders stolz. Denn "Oklahoma City ist das
‚Wimbledon' für Reining", sagt Hesselschwerdt.
FEI verändert
Reining-Preisgeldschlüssel
Die Federation Equestre Internationale
(FEI) hat angesichts der bislang schleppenden Resonanz vor allem der Team-Reiningreiter
weltweit auf die Weltreiterspiele 2010 in Kentucky jetzt den Preisgeldschlüssel
verändert, um mehr Teams eine Teilnahme schmackhaft zu machen.
Die Auszahlung
des Preisgeldes von insgesamt 100.000 USD im Teamwettbewerb wird auf den 15. Platz
ausgedehnt, in den Einzelwettbewerben wird bis zum 20. Platz ein Preisgeld
von ebenfalls 100.000 USD ausgezahlt. Damit kann 35 Startern ein Preisgeld
von jeweils mindestens 2.000 USD garantiert werden.
Zudem wird es eine
zweite Qualifikationsrunde geben, mit der die ersten fünf Reiter einen Platz im
Finale sowie alle Reiter bis zum 15. Platz ein Preisgeld von 2.000 USD erhalten.
"Wir haben diese Maßnahmen getroffen, um es möglichst vielen Teams zu
ermöglichen, in die USA zu reisen", erläutert Brad Ettleman, der Disziplinenmanager
für Reining bei den WEG 2010. “Die Nationen, die eine Wild Card benötigen,
sollten mich kontaktieren, damit ich ihnen helfen kann.”
Zudem
steht in den USA eine große Zahl an sehr guten und turnierfertigen Reiningpferden
zum Leasen für ausländische Teams zur Verfügung, die damit die Transportkosten
für eigene Pferde einsparen und es ihren Reitern damit ermöglichen können, ihr
Land bei den Weltreiterspielen zu vertreten.
Angesichts des hohen finanziellen
Aufwands, alleine für eine Teilnahme eines deutschen Teams mit eigenen Pferden
müssten 90.000 EUR aufgebracht werden (mehr
dazu hier), eine sicherlich interessante Möglichkeit, die andere europäische
Länder wie z.B. Schweden bereits nutzen wollen.
NRHA-Präsident
und Futurity Champion Rick Weaver moderiert das “World Equestrian Radio"
Bei den Alltech FEI World Equestrian Games 2010 in Kentucky werden die Zuschauer
der Reitprüfungen erneut die Möglichkeit haben, das Geschehen in der Arena über
einen Radioempfänger live kommentiert zu bekommen. Für die Reiningprüfungen wird
diesmal ein echter Fachmann die Ritte kommentieren: Rick Weaver, NRHA-Präsident
und Futurity Champion, wird im “World Equestrian Radio" während der Ritte in dem
für 45 USD angebotenen Ohrhörer zu hören sein. Zuschauer
können hier die Radioempfänger vorbestellen.
Bereits 160.000
Tickets verkauft
Mitte Februar haben sich bereits Besucher aus
allen US-Bundesstaaten und 48 Ländern der Welt angemeldet, wie Jamie Link,
CEO der World Games 2010 Foundation jetzt berichtet. Rund 160.000 der insgesamt
600.000 Tickets sind bereits verkauft, rund die Hälfte der Übernachtungsmöglichkeiten
in Kentucky sind schon ausgebucht. Besonders früh und viel haben die Kanadier
und Australier gebucht, wie die ersten Zahlen zeigen, vor den Mexikanern, Briten
und Niederländern. HorsePower sucht Reiningpferde für internationale
Teams
Die Absage
der Schweizer und die aktuellen Bemühungen der Deutschen, mit einem Spendenticker
eine Teilnahme an den Weltreiterspielen in Kentucky möglich zu machen, zeigt:
Es wird kein billiges Vergnügen, im September zu den WEG 2010 zu fliegen,
mit rd. 90.000 EUR Aufwand müssen die Deutschen rechnen.
Kein Wunder,
daß derzeit nach Lösungen gesucht wird, diese Kosten zu reduzieren.
Neben der Möglichkeit, in den USA tätige deutsche Trainer starten zu
lassen, sucht derzeit der Disziplinenmanager für Reining, Brad Ettleman,
nach geeigneten Pferden in den USA, die internationalen Reitern zur Verfügung
gestellt werden können.
Der Einsatz von US-Pferden würde eine
massive Reduktion der Kosten bedeuten, da rd. 9.000 EUR für den Hin- und
Rücktransport eines jeden Pferdes kalkuliert werden, Transportrisiko und
Stress kommen hinzu.
Mehr Informationen und Kontakt: Brad Ettleman von
HorsePower 001 (720) 982-3574 oder Brad@HPowerInc.com
Damit der Traum der deutschen
Reining-Nationalmannschaft vom Start bei den Weltreiterspielen in Lexington (Kentucky)
nicht platzt, haben die im FN-Beirat organisierte deutschen Westernverbände PHCG,
EWU, DQHA und NRHA jetzt einen Spendenaufruf eingerichtet
Am 21. September bieten die American Quarter Horse
Association (AQHA) und die National Reining Horse Association ihren Mitgliedern
einen limitierten Vorverkauf an. Für drei Tage, bis zum 23. September, kann jedes
Mitglied über deren Internetseiten max. sechs Tickets vor dem offiziellen Ticketverkauf
am 25. September online kaufen. Das Angebot gilt auch für andere Prüfungen der
Weltreiterspiele, die Preise für die Reiningprüfungen schwanken zwischen 70 EUR
für die Freestyle Reining, 95 USD für die Teamwettbewerbe und 120 USD fürs
Einzelfinale. Der Link für AQHA-Mitglieder NRHA-Mitglieder
Reining bei den Weltreiterspielen 2010 25. Sept. 2010 –
Reining Team Competition 26. Sept. 2010 – Reining Team Competition 28. Sept. 2010
– Qualifying Competition (Consolation Round) 30. Sept. 2010 – Individual Finals,
Reining Freestyle
Die
National Reining Horse Association USA ist offizieller Sponsor der Weltreiterspiele
2010 und richtet erstmals auf einem Event in dieser Größenordnung eine
Reining Freestyle aus. Diese findet am 30. September 2010 nach dem Einzelfinale
statt.
Die
Einzelwettkämpfe sind für den 8. Oktober geplant, das Einzelfinale wird
dann die WEG 2010 am 10. Oktober 2010 beschließen.
Die große klimatisierte
Halle wird rd. 6.000 Sitzplätze umfassen, das Stadion wird mit 22.000 Sitzplätzen
geplant.
Damit sieht sich der Kentucky Horse Park auch für die Zukunft gerüstet, so
Park Executive Director John Nicholson. "Fünf neue Veranstaltungen sind bereits
fest eingeplant für die neue Arena von 2009-2013, u.a. die National Arabian und
Half-Arabian Championships und die Intercollegiate Horse Show Association Championships."
Das 16-tägige Event zeigt erstmals seit Bestehen der Weltreiterspiele
zwei Premieren: Niemals zuvor wurden die Spiele zuvor außerhalb Europas ausgetragen
(alles zu den WEG 2006 in Aachen hier), und niemelas zuvor wurden alle acht Disziplinen
auf einer einzigen Anlage gezeigt. Ebenfalls eine Premiere ist das Titelsponsoring
des WEG 2010, die Bio-Technologiefierma Alltech ließ es sich 10 Mio. USD kosten,
im Namen der Weltreiterspiele zu erscheinen.
Die Disziplin Reining wird
2010 zum dritten Mal auf den Weltreiterspielen zu sehen sein, und man darf schon
jetzt gespannt sein, wie die amerikanischen Verbände Reining vermarkten werden,
wenn diese Disziplin "zuhause" präsentiert wird.
CRIO
4*** vom 21. - 23. Juli in Kentucky als Vorbereitung zu den Weltreiterspielen
2010
45 Millionen US-Dollar hat sie gekostet, pünktlich zum
ersten Testlauf zu den Weltreiterspielen ist sie fertig geworden: Die Reiningreiter
werden in dieser Woche, vom 21. - 23. Juli, im Kentucky Horse Park beim CRI 4****
die neue Arena einweihen, die 5.400 Sitzplätze umfasst, neun VIP-Suites mit weiteren
200 Plätzen, mit einer Bahngröße von 100m x 50m, rd. 2.000qm Ausstellerfläche
besitzt und Abreitemöglichkeiten sowohl in einer weiteren Halle wie auch auf einem
Aussenplatz bietet.
Dienstag,
21. Juli 2009 Team
USA gewinnt den ersten Test Event für die Alltech FEI World Equestrian Games
2010
Aaron Ralston war der erste Reiner, der in die Arena
des Kentucky Horse Parks einreiten durfte anlässlich des Kentucky Cup Reining.
Mit seinem Team USA gewann er den Test Event mit einem Score von 659.50, vor Canada
mit 641.00 und Mexico mit 631.50.
Zum Team gehörten Shawn Flarida
mit Smart Spook (370.00), Aaron Ralston auf Double My Whiskey (354.0), Dell Hendricks
auf Starbucks Sidekick (367.00) und Tom McCutcheon mit Darlins Not Painted (362.00)
Am Donnerstag Abend werden die Einzelwettbewerbe stattfinden.
Auf breite Ablehnung stößt derzeit in Deutschland die Absicht einiger
Verbände, die Teilnahme der deutschen Equipe an den WEG 2010 durch einen sogenannten
"Reining-Euro" zu
finanzieren. Diese Zwangsabgabe sollte ursprünglich ab kommenden Jahr verpflichtend
von allen Turnierstartern gezahlt werden. Mehr
dazu hier.
f
Der Kentucky Horse Park ist sowohl ein rd. 500.000 Hektar großes Farm- wie
auch ein Freizeitgelände, das 1978 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Hier sind einige der erfolgreichsten Rennpferde in Rente gegangen wie Cigar, John
Henry oder Forego. zudem sind hier die Hauptquartiere der großen US-amerikanischen
Verbände wie der United States Equestrian Federation, United States Dressage Federation
, American Association of Equine Practitioners oder der American Hanoverian Society
zuhause.
Die Stadt Lexington im Bundesstaat Kentucky
(USA) ist ein Zentrum der Pferdezucht und wird als die "Pferde-Hauptstadt der
Welt" ("Horse Capital of the World") bezeichnet; sie liegt mitten im Bluegrass
und ist nach Louisville (Kentucky) auch flächenmäßig die zweitgrößte Stadt in
Kentucky.